Jonas Eika – Nach der Sonne

Gegenwart und nahe Zukunft, Utopien zwischen apokalyptischen Szenarien. Fünf Geschichte, in denen das Groteske, das Brutale und auch das Sinnliche einbrechen und jegliche Grenzen gesprengt werden. Jonas Eikas Nach der Sonne ist vor allem eins: queer as fuck.

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Marie-Claire Blais – Drei Nächte, drei Tage

Es gibt jene, die Einlass im Tal der Orchideen finden, und jene, die nicht hineinkommen. Und womöglich befindet sich dieses Tal hier auf Erden auf einer tropischen Insel, irgendwo im Golf von Mexiko. Doch das Öl in der Lampe schwindet, das Leben im Fluss der Ewigkeit ist nur ein Vorübergehen.

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Kristof Magnusson – Ein Mann der Kunst

Es herrscht Aufregung im Museum Wendevogel in Frankfurt am Main. Durch eine Erbschaft ist das Museum in Besitz eines Grundstücks gelangt und hier soll nun in direkter Nachbarschaft ein Neubau entstehen. Und der soll einem einzigen Künstler gewidmet sein: KD Pratz, „das Urbild des Künstlers […], das Urbild eines von Sinn und Bedeutung erfüllten Lebens.“

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Audre Lorde – Sister Outsider: Essays & Speeches

Bekannt ist Audre Lorde vor allem für ihre Essays und ihre Prosa wie Zami: A New Spelling of my Name. Dabei hat sich die selbst definierte black lesbian mother warrior poet lange Zeit als eben genau das definiert: als Dichterin. “The white fathers told us: I think, therefore I am. The black goddess within each of us – the poet – whispers in our dreams: I feel, therefore I can be free.” Auch in ihren Essays spricht Audre Lorde aus ihrer persönlichen Gefühlswelt heraus, doch um sie zu schreiben, musste sie zuerst lernen, die Dichotomie zu überwinden, die Männlichkeit, Rationalität und Prosa auf der einen Seite platziert und Weiblichkeit, Emotionalität und Dichtung auf die andere.

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Andrew Holleran – Dancer from the Dance

Malone und Sutherland sind Berufsschwuchteln. Ihr Leben beginnt, wenn Patti Jo „Make me believe in you/Show me your love can be true“ zu singen beginnt, wenn sich die verschwitzten Körper in der nach abgestandenen Poppers stinkenden Luft im Rhythmus der Musik bewegen. Hier in der Kirche der Sinne wird dem gehuldigt, was auch die Basis ihrer Demokratie ist: der Schönheit.

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